Muster spesenreglement kanton aargau

Informationen über die kantonalen Erbschafts- & Schenkungssteuern Dem Inhaber der Firma und den leitenden Angestellten erwachsen im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Auslagen für Repräsentation sowie die Akquisition von neuen Kunden und die Pflege von bestehenden Kundenbeziehungen. Das Sammeln und die Abrechnung der Belege für diese Repräsentations- und Kleinauslagen ist aufwändig. Aus Gründen einer rationellen Abwicklung kann daher dem Inhaber der Firma und den leitenden Angestellten eine jährliche Pauschalentschädigung ausgerichtet werden. Prinzipiell ist es völlig klar, was Spesen und was Lohn sind. Auch das Gesetz macht einen klaren Unterschied, spricht es doch im oben erwähnten Artikel 327a Obligationenrecht einerseits von «Auslagen», in Artikel 322 hingegen von «Lohn». Auslagen sind nach Aufwand zu ersetzen, Lohn hingegen ist zusätzlich steuer- und sozialabgabenpflichtig. Steuerverwaltung des Kantons Bern Spesenreglemente Postfach 3001 Bern Im Rahmen der Kundenbetreuung sowie der Kontaktpflege kann es im Interesse der Firma liegen, dass Drittpersonen zu einem Geschäftsessen oder an einen anderen geschäftlichen Anlass eingeladen werden. In solchen Fällen sind auf dem Buchungsbeleg folgende Angaben zu vermerken: Nachdem nun also offensichtlich wurde, dass sich eine klare Regelung der Spesenthematik in einem Dienstleistungsunternehmen empfiehlt, stellt sich nur noch die Frage nach dem konkreten Wie. Pauschalspesen: Pauschalspesen sind unabhängig von tatsächlichen Kosten entrichtete Pauschalen, so zum Beispiel Fahrzeugpauschalen für die geschäftliche Nutzung privater Motorfahrzeuge. Ebenso in diese Kategorie fallen pauschale Repräsentationsspesen von Kader- und Aussendienstmitarbeitern, die anstelle der effektiven Entschädigung von kleinen Auslagen erfolgen. Sie haben als Firma das Recht, Ihr Spesenreglement von der Steuerverwaltung genehmigen zu lassen (hier z.B. im Kanton Aargau, der die Prüfung auch kostenlos vornimmt).

Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen Ihrer Firma und der Steuerverwaltung, in der Sie sich verpflichten, nur Spesen im Rahmen des Reglements zu vergüten. Im Gegenzug verpflichten sich die Steuerverwaltungen in der ganzen Schweiz, die bezahlten Spesen als solche zu akzeptieren und ohne Weiteres auf eine Aufrechnung als Lohn zu verzichten. Üblicherweise wird diese Beurteilung auch von der AHV und anderen Sozialversicherungen übernommen. Die Steuerverwaltung bietet mittleren und grösseren Unternehmen mit mindestens zehn Empfängern von Pauschalspesen die Möglichkeit, ein Spesenreglement genehmigen zu lassen. Die Wegleitung zum Lohnausweis gibt grundsätzliche Regelungen für die Vergütung von effektiven Spesen vor. Sind diese eingehalten, werden die effektiven Spesen akzeptiert und müssen im Lohnausweis nicht mehr aufgeführt werden. Es wird nur angegeben, dass die Grundsätze eingehalten wurden. Pauschalspesen sind weiterhin betragsmässig aufzuführen. Die Steuerverwaltung des Mitarbeiters beurteilt diese in der Veranlagung anschliessend individuell. Informationen für die Anforderung von Bescheinigungen (Ansässigkeit, bezahlte Steuern) Informationen zu den Nachsteuern und den Bussen (Steuerstrafrecht) . Falls keine der obigen Varianten zur Anwendung kommt, müssen im Lohnausweis die gesamten effektiven und pauschalen Spesen ausgewiesen werden. Die Steuerverwaltung prüft dann in der Veranlagung individuell, wie viel davon als Spesen anerkannt und wie viel als Lohn besteuert wird.

Einerseits verlangt das Obligationenrecht im Arbeitsvertragsrecht Artikel 327a, dass der Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden alle «durch die Ausführung der Arbeit notwendig entstehenden Auslagen» ersetzen muss. Gemäss Artikel 327a Absatz 3 ist diese Vorschrift zwingend einzuhalten und darf auch dann nicht zu Ungunsten des Arbeitnehmers geändert werden, wenn er selbst damit einverstanden wäre.